testbildelcondor

Namensgebung der Zeitschrift / des Blogs

In JR, Redaktion on Januar 31, 2013 at 6:12 pm

By JR

Hier die Liste der in der Diskussion bisher genannten und vorgeschlagenen Namen und Untertitel. Wo ein Name gefällt, ein Untertitel hingegen nicht, sollte das jeder dazusagen – und wo umgekehrt ein Untertitel gefällt, der Name aber nicht, gilt Gleiches.

Vorschlag: jeder kann in seinem Kommentar drei Namen nennen, die ihm gefallen. Sonst fallen zu viele schon in der ersten Runde raus, die hinterher vielleicht doch in Frage kämen.

Nr. Name Untertitel
1. Abgelähmt
2. Alles in Suaheli
3. As Soon as Possible
4. ASAP.PASA
5. Aufbruch zur Menschlichkeit
6. Bottom-Up
7. Dampf im vollkommen krassen Übergang
8. Das ist abwegig!
9. Der Demokrat
10. Update: Der Freie Geist
11. Der Grüne Adler
12. Dicke Bretter
13. Die Anti-Seilschaft
14. Die Freitagspredigt Politsuren von bleibendem Wert
15. Update: Freispice MaMa malo (Macht macht machtlos)
16. Die Freiwürze
17. El Condor Pasa Humanistische Monatszeitschrift zur Reform von Staat und Gesellschaft
18. El Condor Pasa Humanistische Online-Zeitschrift zur Reform von Staat und Gesellschaft
19. Flug des Condors
20. Formular A38
21. Freiflug
22. Freigeistiger Senf freier Geister
23. Freitagsgebete
24. Geschichtsplatte mit Sprung
25. Gesellschaftssystem Deutschland Parteien – Sand im Getriebe?
26. Hexenküche
27. Höchst steil
28. Leere Liste
29. Leiharbeit
30. Lieber Hammer als Nagel
31. Mach mit – von Menschen für Menschen, Demokratie für uns alle
32. Mensch ändere dich
33. Update: Messy Werkstatt
34. Nach Diktat verreist
35. Nicht schädlich gedacht
36. Null Uhr Weltzeit Politsuren aus Ost, West, Nord und Süd
37. Öko-Kampfbeilage
38. Sand im Getriebe? Zucker in den Tank
39. Seilschaften – der Sand im Getriebe der Bundesrepublik Deutschland? Über Machenschaften von wenigen, ihre Auswirkungen auf uns viele und wie wir es als Bürger ändern können. Müssen.
40. Sozialpädagogen auf der Bremse
41. The Freispice
42. Themenspeicher
43. Trolls im Turm (Tower)
44. Unfug sondergleichen
45. Vuelo del Condor
46. Wer soll das finanzieren?
47. WWW World Wide Movement
48. Zeitenwende

Wenn ich in der Diskussion Vorschläge übersehen habe, bitte darauf aufmerksam machen! In dem Fall machen wir das gleiche Verfahren mit drei Stimmen pro Kommentierer nochmal.

Das Logo folgt dann dem Namen, denke ich. Das wäre dann ein weiterer Schritt.

Diskussionsstand, 25.01.2013: Zielgruppen, Alltag, Plattformen

In JR, Redaktion on Januar 31, 2013 at 6:07 pm

By JR

Eine erste Gliederung steht; die Diskussion darüber lässt – jedenfalls hinsichtlich der für Ende Februar anvisierten Erstausgabe – vermuten, dass sie so für in Ordnung befunden wurde.

Um Missverständnisse zu vermeiden: dies und alles Folgende in diesem Post ist meine (JR’s) Sicht der Dinge – also meine persönliche Wahrnehmung.

1) An wen wenden „wir“ uns?

Insbesondere kdyby erinnert an eine Kernfrage: an wen wenden wir uns? Zusammengefasst scheinen wir – und möglicherweise nicht nur hinsichtlich jugendlicher Leser – zwischen drei Optionen wählen zu können:

  • einer mehr oder weniger wissenschaftlichen Wortwahl
  • einer allgemein verständlichen Wortwahl, die auf Fremdwörter verzichtet, wo es geht – und ebenso auf unnötig viele Nebensätze
  • einer jugendgerechten Sprache (in diesem Zusammenhang mehrfach genannt: szenesprachenwiki.de)

Die erste Option scheint nicht in Frage zu kommen. Zu wählen wäre demnach zwischen der zweiten (allgemeinverständlich) und der dritten. Denkbar wäre auch eine Kombination aus beidem. Zu beachten ist auch: es gibt keinen universalen „Jugend-Stil“, und ob jemand sich eher als „politisch“ oder als „unpolitisch“ sieht, ist ebenfalls keine Altersfrage.

Als konkretes Beispiel wird Spiegel Online auf Facebook genannt.

Zu finden hier; wer registrierter Facebook-Nutzer ist, sieht dort vermutlich mehr als ich.

2) Wer sind „Wir“?

Hier handelt es sich vordergründig um das „About“, das „Über Uns“, oder auch um das Impressum – wobei die Frage, wer wir sind, natürlich verzahnt ist mit der Frage nach der Zielgruppe. Auch die Lesenden sollen ja möglichst nicht nur passiv zur Kenntnis nehmen, was gesagt wird, sondern sich selbst einbringen.

Hierzu auch Mark, in einem Kommentar vom Mittwoch.

Für mich momentan gerade vorstellbare Optionen:

  • Jeder schreibt unter Klarnamen
  • Teilnehmer schreiben wahlweise unter Klarnamen oder Pseudonym
  • Teilnehmer schreiben wahlweise unter Klarnamen oder Pseudonym, informieren aber die Kerngruppe über ihren Klarnamen und ihre Adresse.

3) Gesellschaftliche Fallbeispiele / Alltagsbeschreibungen

Oberham lieferte bereits einige lokalpolitische Innenansichten. Und Costa (Hermann) schlägt Oberham vor, in seinem überschaubaren Bereich (eventuell Kreis oder Wahlbezirk) die
Machterhaltung der politischen und wirtschaftlichen
Seilschaften/Elite/Oligarchie über die Bürger plastisch zu machen. Das würde vielleicht sofort einen Aufschrei provozieren, der aber fruchtbar für uns wäre.

Logischerweise liegt es bei Oberham, ob er das überhaupt will – und wenn ja, siehe Punkt 2), ob er das unter Klarnamen tun möchte, oder unter einem Nick. Immerhin lebt er in der Umwelt, die er beschreiben würde.

Erlebniserzählungen, die kdyby anbietet:

  • Wenn kein Formlatt 3, dann ewig kein BAföG? Doch und flott!
  • Drei Regeln um nicht vor dem JobCenter zu verhungern
  • Kindergeld – klarer Anspruch bis 25, aber wehe du lebst einfach nur!
  • Kein Schülerticket? Dann bist du an der falschen Schule!
  • Geschichtsplatte mit Sprung: 3 Schuljahre fanzösische Revolution bis zum Abschluß (Lehrermangel)

Das ist der ganz praktische Nutzen, den unsere Publikation (ob als Blog oder als pdf-Druck) anbieten könnte.

4) Frage der Plattform

Michael plädiert für eine Top-Domain (sprich: eine Internetadresse ohne „wordpress“ zwischen unserem noch zu wählenden Blog-/Publikationsnamen und dem „.com“. Wer hier Diskussionsbedarf sieht, sollte seine Sicht dazu einbringen.

5) Diskussionsabläufe

Top-Down oder Bottom-Up? Das ist schwer mit einem Prinzip zu beantworten. Aber einem Bottom-up kommen wir vielleicht dadurch näher, wenn wir Beiträge, die wir zur Erstausgabe – und zu weitern Ausgaben – in Arbeit haben, ab und zu vorstellen und zu diskutieren.

Abghoul ist schon mal vorangegangen: Besuch auf dem Amt.

Optionen:

  • Beiträge werden bis zur Veröffentlichung intern bearbeitet
  • Beiträge werden kontinuierlich diskutiert und bei Bedarf entsprechend umgearbeitet

Soviel zum Diskussionsstand, wie ich ihn sehe. Einen schönen Nachmittag bzw. Abend!

Gliederung Erstausgabe, Diskussionsgrundlage (1)

In Costa on Januar 31, 2013 at 6:04 pm

Costa hat gestern seinen Vorschlag für die Gliederung der Erstausgabe eingestellt. Hier also als Post – JR

Costas Gliederungsvorschlag

1. Titel des Magazins mit Logo und Untertitel

Darüber sollten wir bis Mitte Februar Konsens schaffen. Ich schlage vor, dass eine/r sich bereit erklärt, noch einmal alle Namen zusammenzutragen und in etwa einer Woche als Blog in dF zur Abstimmung stellen, auch wenn wir uns von der Community-Meinung nicht abhängig machen sollten. Aber eine dauernde Rückmeldung der dFC ist hilfreich, um Transparenz zu schaffen und den einen oder anderen zur Mitarbeit zu bewegen. Außerdem wird dem dF gezeigt, dass wir als Blogger-Gemeinschaft oder Kooperative anders arbeiten als ein Profiblatt der 4. Gewalt, der Medien).

2. Kurz gefasstes Editorial

(Hierin beschreiben wir zusammenfassend Sinn und Zweck des Magazins, sollte nur wenige Sätze umfassen, nicht mehr als drei)

3. Titel der Erst-Ausgabe, eventuell Untertitel

(2 und 3 können getauscht werden, ich hatte gedacht, dass dieses Editorial eventuell in einem links stehenden Kasten unter dem Titel steht und Titel der Erst-Ausgabe mit Untertitel rechts daneben.)

Als Titel der Erst-Ausgabe schlage ich sinngemäß die Behandlung der Stellung des Bürger gegenüber dem Staat vor (politisches Grundproblem einer jeden Gesellschaft). Seht die 1. These meines Blogs mit der Allianz zu dF. Bspw. Könnte ein Aufreißer her: „Der entmündigte Bürger!“ „Parteienstaat ohne Bürger“ oder dergleichen. Untertitel könnte sein: Widerstand gegen den gesellschaftlichen „Status quo“.

In dem Blog zum Zentralen Thema hatte ich auch erwähnt, dass von der Logik her das zweite Heft dann die wirtschaftliche Dimension der Gesellschaft behandelt wird. Natürlich können wir in Heft Eins nur erste Gedanken und Beiträge einstellen, aber in zukünftigen Ausgaben wird die politische Dimension der Gesellschaft weiter vertieft.

4. Detail-Gliederung

4.1 Kurzausgabe (vier Seiten)

Hier sollten wir im Wesentlichen die ausführlichen Beiträge von a) bis d) in der „Langausgabe“ zusammenfassen.
a) Analyse: Leben wir im vertikal organisierten Parteienstaat? Zusammengefasst auf einer Seite: Die Rolle der Parteien in Deutschland und die Einflussmöglichkeit des Bürger auf diese Parteien.
b) Utopie: Horizontale Gesellschaft, in der der Staat vom Bürger kontrolliert wird und Parteien Platz machen für die Gemeinschaft der Arbeitenden auf der einen Seite und der Konsumenten auf der anderen, das heißt eine Gemeinschaft des Bürgers, der gleichzeitig Arbeitender/Produzent und Konsument ist und zu einem Kompromiss finden muss zwischen materieller und immaterieller Bedürfnisbefriedigung finden muss.
c) Potenzielle Reform: Wie stellen wir uns eine mögliche Stärkung der Zivilgesellschaft gegenüber dem von Parteien und Wirtschaft bestimmten Staat vor.
d) Künstlerische Begleitung der Punkte von a) bis c) in Worten, Skizze, Photo, wie auch immer.

4.2 Erweiterte Ausgabe (16 bis 20 Seiten)

a) bis d) wie in Kurzausgabe aber jetzt als ganze eingesandte, subjektiv gesehene Beiträge, wobei wir jeweils a) bis d) in einen deutschen und außerdeutschen Teil untergliedern können, um Vergleiche mit anderen Gesellschaften in Europa und außerhalb Europa anzustellen. Wir könnten uns auch überlegen, ob wir den deutschen Teil immer zweigeteilt behandeln: Die Sichtweise der arbeitenden Generation und im Rentenalter befindlichen und andererseits die Sichtweise der Generation, die in Ausbildung befindlich ist. Das könnte technisch auch so gehandhabt werden, dass anfangs ein Drittel für die Jugend reserviert ans Ende gestellt wird, vielleicht später sogar die Hälfte des Magazins ausmacht.

Im Teil a) Parteienstaat wäre mir ganz wichtig, die Vernetzung zwischen Wirtschaft und Parteien und Gewerkschaften zu beschreiben, und wie sich die Vernetzung ständig verstärkt und die Gewaltenteilung im Staat aufzuheben beginnt (bis auf die Medien). Dadurch den Bürger immer mehr zum reinen Untertanen degradiert.